Recep Tayyib Erdogan: der neue Social Media Sultan?

Der Putsch in der Türkei ist kaum wenige Wochen her, doch der alte neue Präsident Erdogan hat bereits mit großem Eifer in seinem Land „aufgeräumt“: unbequeme Staatsdiener entlassen, angebliche Putschisten verhaftet, die wenigen halbwegs freien Medien noch mehr gegängelt. Und dabei bleibt es nicht…

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Sahra Wagenknecht – Bundeswehr raus aus Deutschland?

Sahra Wagenknecht eckt gern an – bei den Regierungsparteien im Bundestag und auch in letzter Zeit immer öfter in ihrer eigenen Partei

Mit ihrem letzten Post bei Facebook dürfte sie wieder Boden gutgemacht haben in linken Kreisen. Es geht um mögliche Einsätze der Bundeswehr im Innern. Dafür hat Wagenknecht erwartungsgemäß kein Verständnis. An die 400 Kommentare für den Post sind beachtlich. 

Donald Trump – Vom politischen Niemand zum Social Media Star mit 22 Mio Followern

#ThankYou!

Ein von Donald J. Trump (@realdonaldtrump) gepostetes Foto am

Über 22 Mio. Follower auf Social Media Kanälen – Donald Trump hat seine Gegner blass aussehen lassen und wird jetzt vielleicht sogar Hillary Clinton ernsthaft gefährlich.

Bei Obama, dem intellektuellen Medienliebling, war irgendwie klar, dass er mühelos zum Social Media Star wurde. Aber bei Trump, der sich von Anfang an massivem Gegenwind seitens des politischen Establishment und der Medien ausgesetzt sah, war das deutlich schwieriger und ein Erfolg nicht ausgemacht.

Völlig unbekannt war Multi-Millionär Trump ja nie – vor allem in den USA ist er in Medien mehr oder weniger ständig präsent gewesen. Aber ein Social Media Star war er weiß Gott nicht. Zumal Trump erst spät in die Politik gefunden hat und ohne jede Favoritenrolle bei den Republikanern zum Präsidentschaftskandidat wurde.

Mit beißender politischer Inkorrektheit und aggressiver Self-Made-Attitüde hat Donald Trump wie ein Bulldozer seine Konkurrenten aus dem Weg geräumt. Und das hat er maßgeblich dadurch geschafft, dass er sich nicht den Medien angebiedert hat, sondern mit seinen eigenen Social Media Kanälen konsequent seinen umstrittenen Stil fortgeführt hat: politische Tabus brechen und derbe Sprüche klopfen.

Michelle Obama obacool – mit Missy Elliott im Rap-Duett

Ihr Mann Barack verwaltet sich als „lame duck“ derzeit nur noch selbst bis zum Ende seiner Amtsperiode, aber seine Frau und First Lady Michelle Obama gibt nochmal richtig den Ton an vorher. Und dann sitzt da auch noch US-Rapperin Missy Elliott auf dem Rücksitz, rappt und fährt mit der First Lady stilecht vor dem Weißen Haus hin und her.

This is how we roll, sage ich da nur…

Der Titel „coolste Präsidenten-Gattin“ ist Michelle Obama nun wirklich nicht mehr zu nehmen, der Social Media Hit lässt bei so viel Prominenz und guter Laune auch nicht lange auf sich warten.

Könnte nur noch von Kanzlerin Merkel und Bushido auf dem Beifahrersitz übertroffen werden – äh nein, lieber doch nicht, beide will keiner mehr wirklich singen sehen 😉

Andreas Glück setzt auf gehäkelte Topflappen – und hofft auf ein Wunder für die FDP

Nicht gerade viel los an dem Stand des FDP-Abgeordneten Andreas Glück (40), der wie alle derzeit in der Endphase des Wahlkampfes in Baden-Württemberg steckt. Ob Topflappen die gewünschte Wende für die herumeiernden Liberalen im „Ländle“ bringen? Wohl kaum. Nur der SWR scheint sich noch dafür zu interessieren. Ansonsten wirkt alles irgendwie menschenleer und trist, zumindest in diesem Post. Solche Bilder bei Facebook zu posten, war nicht die beste Idee. Politische Inhalte? Fehlanzeige.

Nils Schmid flüchtet sich in sozialromantische Träumereien und setzt auf alternativlose Politik a la Merkel

Die SPD ist die Partei der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – ohne Alternative.Wir reden nicht nur über faire Löhne,…

Posted by Nils Schmid on Dienstag, 2. Februar 2016


Nils Schmid (42) ist Chef der SPD in Baden-Württemberg und Wirtschaftsminister in der Regierung Kretschmann. Ganz im Wahlkampfmodus, hat Schmid auf Facebook eine Liste mit angeblichen Pluspunkten seiner Partei aufgeführt. Der Haken: Sie stimmen nicht. Weiterlesen