Karriere-Booster Anti-AfD-Tweets? Hartmut Honka mit merkwürdigem Verhältnis zu Wahlfälschung

Zumindest einige Schlagzeilen sind ihm sicher: Nachdem der hessische CDU-Abgeordnete Hartmut Honka (37), der medial bisher wenig in Erscheinung getreten ist, den obigen Anti-AfD-Tweet absetzte, war der Teufel los. Sofort hagelte es Kritik – natürlich auch von der AfD, die offenbar aufgrund von Wahlfälschungen in Bremen in der Bürgerschaft um einen extra Sitz gebracht worden war.

„Feine Ansichten eines Hessischen #MdL und Chr. Demokratischen Juristen“, kommentierte den Post etwa Jens Eckleben von der AfD Hamburg.

Es ist schon höchst merkwürdig, überhaupt so einen schizophrenen Vergleich zu wagen, wie es Honka getan hat. Da wird eine Wahl zumindest in gewissem Umfang einfach gefälscht, weil einige Schüler als Wahlhelfer bei der Bremer Bürgerschaftswahl wohl etwas gegen die AfD hatten. Die verlor daraufhin einen Sitz. Letzteres ist nicht gerade ein Dumme-Jungen-Streich, sondern ein Straftatbestand.

Und hier fragt Hartmut Honka allen Ernstes, was schlimmer sei – die Wahlfälschung oder ein Sitz mehr für die AfD, die der Partei eben durch besagte Manipulation entgangen ist. Auch gestandene Parteien wie die CDU haben scheinbar Mitglieder, die hin und wieder mal Demokratieunterricht nehmen sollten.