Wenigstens das: Michael Gwosdz distanziert sich von seiner haarsträubenden Aussage „Alle Männer sind potenzielle Vergewaltiger“

Zur Berichterstattung über die Aussage "Alle Männer sind potenzielle Vergewaltiger" erkläre ich:Die Verbrechen in…

Posted by Michael Gwosdz on Samstag, 9. Januar 2016


Da ist er wenigstens wieder etwas zurückgerudert, der stellvertretende Landesvorsitzende der Grünen in Hamburg, Michael Gwosdz (41): Er hatte sich doch tatsächlich nach den Ereignissen von Köln, Hamburg, Stuttgart in der Silvesternacht zu der doch sehr abenteuerlichen bis unverschämten Aussage hinreißen lassen „Alle Männer sind potenzielle Vergewaltiger“. Wie war das nochmal, nicht pauschal zu urteilen, wie die Grünen es immer fordern? Solche Allgemeinplätze sind genauso töricht, wie alle Migranten unter Generalverdacht zu stellen!

Der Druck war wohl zu groß, jedenfalls hat sich Michael Gwosdz entschuldigt und hat in einem neuen Post differenzierter geantwortet. Das ist in Ordnung so – ein stellvertretender Vorsitzender einer Partei sollte es aber besser vorher wissen, was er von sich gibt.

Es geht darum, dass gerade grüne Politiker lernen müssen, dass politische Korrektheiten wie solche Sprüche nicht weiterhelfen. Doch viele andere von Gwosdz Parteikollegen relativieren schon wieder:

Wenn die Täter nachweislich Migranten waren, dann muss das auch so gesagt werden. Und es muss sofort auch gesagt werden, dass die sexuelle Gewalt in diesem Fall eben Kulturen entspringt, in denen Frauen eben nicht annähernd die gleichen Rechte haben wie hierzulande – weder juristisch noch gesellschaftlich. Doch von dieser offenen Debattenkultur sind wir in diesem Punkt noch weit entfernt. Tabus bestimmen weiter den politischen Diskurs. Das muss aufhören.

Bis dahin heißt es Beweise sammeln… so wie diesen Handy-Mitschnitt